Internistin Alexandra Sack im „Impf-Outfit“

Unsere Praxis hat die Impfabläufe an den Impftagen weiter optimiert, sodass die hohe Patientenzahl (Meist um 100 Impfwillige an einem Mittwochvormittag) nahezu reibungslos bewältigt werden kann. Voller Einsatz aller Mitarbeiterinnen und leider auch viele Überstunden tragen dazu bei.

Allerdings sind die Rahmenbedingungen was die Covid-19-Impfungen angeht, immer noch mit Stolpersteinen versehen.

Der Impfstoff wird in der laufenden Woche am Montag über die Apotheke bestellt. Entsprechend den georderten Mengen beginnen die medizinischen Fachangestellten per Telefon Impftermine zu vergeben. Am Donnerstag wird die Impfstofflieferung dann zugesagt. Leider sind die Bestellungen meist radikal gekürzt. Man hat den Eindruck zuerst die öffentlichen Impfzentren versorgen, den Rest teilt man unter der niedergelassenen Hausärzten auf. Jetzt heißt es erneut mit Impfterminen zu jonglieren, und Patienten zu vertrösten.

Doch der ganze Frust hilft nix! Wir werden wir den Impffokus in unserer Praxis auf dem Mittwoch lassen. Die dadurch reduzierte „Regelversorgung“ wird durch Überstunden an den anderen Praxistagen ausgeglichen.

Alles verimpft!!!

Nun wird die Impfpriorisierung durch den Gesundheitsminister zum 7. Juni aufgehoben! Endlich impfen für alle!!!! Eine völlig abstruse Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt wo es weiterhin extrem wenig Impfstoff gibt!!! Das nächste Chaos ist vorprogrammiert. (Warum eigentlich ist Bundesgesundheitsminister Spahn noch im Amt?)